Mobilfunkbewusster Umgang mit Handy & Co. 

Immer mehr Menschen nutzen digitale Medien öfter ganz selbstverständlich kabellos, das heisst über Mobilfunkstrahlung. Damit hüllen wir uns überall - draussen und drinnen - in unsichtbaren,  aber messbaren Mobilfunksmog. 
Mit welchen Folgen? Darüber wird derzeit aus Interessenkonflikts-Gründen noch gestritten. Klar ist, Mobilfunkstrahlung stellt eine Belastung für Mensch und Natur dar. 
Grund genug den persönlichen Mobilfunkkonsum bewusst zu gestalten und die Strahlung für sich und alle anderen so gering wie möglich zu halten.

Machen Sie es wie die reformierte Kirche Spiez

Fordern Sie Ihre Mitmenschen auf im Unterwegssein miteinander in Gruppen (Sitzungen, Versammlungen, Kirchgänge) die Mobilengeräte auf Flugmodus zu stellen oder ganz auszuschalten. Das hält die Strahlenbelastung für alle so gering wie möglich.

Sie möchten Strahlung reduzieren und 
wünschen sich Unterstützung?

Kontaktieren Sie Sepp Zahner von der IG 5G Spiez unter sepp.zahner@wasserzyt.ch. 

Er unterstützt Sie gerne mit Hilfe eines Indikationsgerätes zur Messung der Strahlung und gibt Ihnen Tipps zum Reduzieren der Strahlenbelastung in Ihrer Wohnung respektive in Ihrem Haus. 

Strahlung reduzieren am Endgerät

Durch viele Apps & Hintergrunddienste sind Smartphones und Tablets ständig mit dem Mobilfunknetz verbunden. Deren stetes Senden & Empfangen sorgt für eine schnelle Akkuentleerung und eine dauernde Strahlenbelastung.

  1. Schalten Sie Tablet und Handy so oft und so lange wie möglich ganz aus, vor allem nachts.
  2. Ist das Ausschalten nicht möglich, können Sie mit der Einstellung "Flugmodus" die Funkverbindungen unterbrechen. Besonders wichtig ist das in allen Fahrzeugen (Auto, Bahn, Bus)! Telefonieren ist in dem Fall nicht mehr möglich.
  3. Wenn Sie möglichst strahlungsarm telefonieren und simsen möchten deaktivieren Sie "Datennetzmodus", "WLAN" und Bluetooth. Anwendungen die eine Datenverbindung brauchen sind dann unterbrochen.
  4. Nutzen Sie ausserdem ein strahlungsarmes Headset oder die Freisprech-Einrichtung, wenn Sie mit dem Handy telefonieren. Halten Sie den Anruf kurz und achten Sie auf soviel Abstand wie möglich zwischen Körper und Handy/Tablet. 
  5. Vermeiden Sie kabellose Kopfhörer.
  6. Entrümpeln Sie Ihre Apps. Reduzieren Sie diese auf das vielgenutzte Minimum.
  7. Telefonieren Sie so oft wie möglich mit einem schnurgebundenen Festnetztelefon.
  8. Tragen/halten Sie Handy/Tablet/Laptop (auch im Flugmodus) so weit wie möglich vom Körper entfernt. Das gilt insbesonders für Schwangere, Babys, Kinder sowie Jugendliche bis zum Alter von 16 Jahren! 
  9. Vermeiden Sie, das Handy in der Hosentasche zu tragen und mit dem Handy/Tablet/Laptop auf dem Schoss zu arbeiten ! 
  10. Verwenden Sie eine externe, kabelgebundene Tastatur und Maus.

WLAN abschalten 

Basic
WLAN und Bluetooth sind wie 5G eine hochfrequente Strahlung!
Schalten Sie Ihr WLAN mindestens in der Nacht aus. Am besten mit einer Zeitschaltuhr.

Das Plus für Ihre Gesundheit
Die derzeit beste und sicherste Alternative zum kabellosen Mobilfunk: Gehen Sie kabelgebunden ins Internet!

Falls Sie eine WLAN-Verbindung in Ihrer Wohnung haben, rüsten Sie auf eine kabelgebundene Lösung um.
Hier finden Sie die Anleitung dazu.
Prüfen Sie danach, ob alle Funkverbindungen in den Geräten wie Routern, Multimediakonsolen, TV, PC, Drucker, usw. auch tatsächlich deaktiviert sind!

Mit entsprechenden Adaptern ist es möglich, auch mit Handy und Tablet kabelgebunden online zu sein.

Hier finden Sie Anleitung und Bezugsquellen dazu.

Tipps

  • Beobachten Sie Ihre körperliche und seelische Befindlichkeit, wenn Sie Ihr WLAN ausschalten. Vor allem wenn Sie an Schlafstörungen, Tinnitus, Restless-Legs-Syndrom, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen oder chronischen gesundheitlichen Problemen leiden. Beobachten Sie einige Tage und Wochen, wie sich das Abschalten des WLAN auf Ihre Beschwerden auswirkt. Gibt es einen Unterschied? Wenn nur nachts ausgeschaltet wird? Wenn ganz ausgeschaltet wird?
  • Reden Sie mit den Nachbarn, wenn Sie auf engem Raum zusammen wohnen. Falls diese unwillig sind, ihr WLAN auszuschalten: Es entlastet Ihren Körper auch, wenn nur Sie Ihr WLAN ausschalten.

Verantwortung übernehmen

  1. So wenig und kurz wie möglich über Mobilfunk online sein.
  2. In Fahrzeugen (Auto, Bahn, Bus) Endgeräte ganz aus oder mindestens auf Flugmodus schalten. Die Strahlung am Endgerät ist bei der Nutzung an diesen Orten fünfmal höher und reichert sich im Raum zudem an, da diese Fahrzeuge eine metallene Hülle haben. 
  3. Schalten Sie an Veranstaltungen mit mehreren oder vielen Personen Ihre mobilen Geräte ganz ab oder zu mindest auf Flugmodus um die Strahlenbelastung für alle zu reduzieren.
  4. Auf kabelgebundene Lösungen umsteigen und konsequent kabelgebunden arbeiten und geniessen.
  5. Den eigenen Online- und Mobilfunkkonsum beobachten. Möglichst auf ein Minimum beschränken.
  6. Reden Sie über das Problem Mobilfunksmog. Rauchen ist eine persönliche Entscheidung. Bestrahlt werden wir aber alle andauernd, ob freiwillig oder unfreiwillig.
  7. Informieren Sie sich genauer. 
  8. Schreiben Sie Leserbriefe.
  9. Unterschreiben Sie Petitionen und Initaitiven.
  10. Unterschreiben Sie Einsprachen gegen Baugesuche von weiteren Mobilfunkantennen.
  11. Setzen Sie sich für kabelgebundene Lösungen und das Abschalten von WLAN in Schulen ein.










Quellen: Flyer "Mach mal Pause" und "Vorsicht WLAN" von Diagnose Funk (www.diagnose-funk.de)

Tipps: Letztmals aktualisiert am 30..08.2022

Webinar 

Am Freitag, 8. April 2022 führte der Verein Diagnose Funk ein Webinar zum Thema "Auswirkungen von Medien auf Kinder und Jugendeliche" mit der Ärztin Michaela Glöckler durch. Unter dem Link  https://www.diagnose-funk.org/1766 kann das Webinar abgerufen werden.